Wir testen… Gen6 von Fossil

Die Fossil Gen6 überzeugt auf den ersten Blick komplett durch sein edles Design, was unvergleichlich ist. Damit wirkt sie wie eine elegante Armbanduhr am Handgelenk und nicht wie eine rein technische Smartwatch. Die Gen6 ist damit noch mehr ein stylisches Accessoir.

Die Menüführung ist verständlich, wenn man sich einmal reingedacht hat und die einzelnen Kacheln nach seinen Bedürfnissen angeordnet hat. Bei funktionierender Bluetooth-Verbindung arbeitet sie soweit auch verlässlich und man kann schnell eingehende Nachrichten querlesen, seinen Mediaaccount steuern oder einfach ein paar Gesundheitsdaten abrufen. Allerdings hat die Uhr auch einige Nachteile bzw. noch fehlende Funktionalitäten.

Beim bewussten Tracken von Aktivitäten kann man nur zwischen Innen und Außen differenzieren, aber nicht, ob man Joggen geht oder Radfahren. Das macht dann für’s Tracking schon Unterschiede. Zudem schade, dass bspw Radtouren nicht automatisch als Bewegung erkannt werden und man dieses immer manuell anstoßen muss.

Zudem brach die Verbindung zum Smartphone regelmäßig ab und hat sich dann nicht verlässlich automatisch wieder verbunden. Obendrein hatte ich am ersten Tag ein wunderschönes Ziffernblatt ausgewählt, was am Folgetag verschwunden war.

Wer eine wirklich schöne Smartwatch mit rudimentären Funktionalitäten sucht, für den ist die Gen6 von Fossil gut geeignet. Wer etwas mehr Technik erwartet, der wird wahrscheinlich enttäuscht oder muss auf Weiterentwicklungen warten.

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