Google Home im Test

Seit etwa drei Wochen steht bei uns im Wohnzimmer eine Google Home-Box. Der smarte Assistent soll uns helfen den Alltag per Sprachsteuerung zu erleichtern. Gerade mit zwei Kindern ist es super praktisch, wenn man gewisse Befehle sagen kann – anstatt das Smartphone zu zücken oder eine Taste an einem anderen Gerät zu drücken.

Zudem freuen sich die Kleinen, wenn Supermama und Superpapa mit der Kraft der Stimme den Alltag steuern. Oder zumindest einen Teil davon.

Die Einrichtung war dabei tatsächlich kinderleicht.
Stecker in die Steckdose, per SmartphoneApp mit dem Wlan verbinden und dann ein paar Dienste hinzufügen. Fertig. Der Rest ist Finetuning.

Wie bei den meisten verwenden wir Google Home größtenteils, um Musik abzuspielen und die Philips Hue-Leuchten zu steuern. Allein das ist schon eine Hilfe. Darüber hinaus aktivieren wir einen Timer während wir Kochen. Selten – mittlerweile sehr selten – lassen wir uns das Wetter oder die Nachrichten vorlesen. Das bedarf vielleicht noch etwas Routine.

Trotz allem wunder ich mich, warum Home nur die wenigsten Google-Suchen (zufriedenstellend) bewerkstelligen kann.
Zudem ist es ernüchternd, dass Google Home keinen Zugriff auf meine Mails (zum checken und vorlesen) besitzt oder Einträge in meinen Kalender anlegen kann.

Zur Optimierung hätte ich allerdings ein paar weitere Wünsche. Und zwar eine Verbindung zur:
ToDo-Liste
Unserer Bring! Einkaufsliste
Der installierten Alarmanlage im Haus

Die Zeit wird wohl dafür sorgen. Hoffentlich.
Google Home ist jetzt aber schon ein Ausblick wohin die Reise geht.

Smartvest, die Funk-Alarmanlage von ABUS

Seitdem wir in unser Haus eingezogen sind, denke ich immer mal wieder über eine Alarmanlage nach. Speziell für die Zeit, wenn meine Frau mit dem Nachwuchs allein zu Hause sind. Aber auch als Absicherung für Urlaube. Speziell, was den hinteren Teil des Hauses betrifft, hinter dem sich der dunkle Garten erstreckt.

Allerdings fehlte die Zeit und irgendwie auch die genaue Idee, was wir uns hier denn am besten passen könnte. Dann durften wir die Smartvest von Abus testen. Die Funkanlage verbindet Sicherheit und Automatisierung. Im kompletten Hype um SmartHome ist das einen Test einmal mehr wert gewesen.

Besonders die komplette Installation und die Handhabung im Alltag reizten mich. Schon in der Projektbeschreibung hatte ich gelesen, dass die Installation kinderleicht sei und schnell über die Bühne gebracht werden könnte. Trotzdem war ich überrascht, als ich den Installation-Guide in den Händen hielt. Eine Doppelseite mit neun Schritten, die beim näheren Betrachten schon extrem detailliert daher kamen.

Die Smartvest hielt aber, was sie hier versprach. Einfach die Basisstation an die Steckdose und mit dem Router verbinden. Danach die App installieren und einfach das neue System erkennen und hinzufügen. Fertig. Nun ging es nur noch darum die einzelnen Komponenten hinzu zu fügen. Hier hakte es dann tatsächlich, denn am ersten Abend ließ sich keine einzige Komponente hinzufügen. Am nächsten Tag und seitdem in all den folgenden Wochen klappte es immer problemlos. Einfach in der App die neue Komponente hinzufügen und dann läuft es wie von allein. Ruckzuck hat man dadurch Türöffner, Bewegungsmelder, Funk-Steckdosen und eine Kamera mit der Basis verknüpft.

Dadurch können alle Komponenten über die App gesteuert und miteinander verbunden werden. Szenarien ermöglichen es, dass man verschiedene Komponenten bei speziellen Ereignissen zusammen reagieren. Wenn beispielsweise jemand unbefugt die Hntertür öffnet, kann dort automatisch das Licht (über eine Funk-Steckdose) angehen und die Kamera Livebilder liefern bzw. aufzeichnen.

Parallel bekommt man eine Pushmeldung auf das Smartphone, sobald ein Alarm ausgelöst wird. Dieser lässt sich entweder deaktivieren oder man kann direkt in der App die Polizei rufen oder andere Aktionen der Smartvest-Komponenten live schalten. Die Handhabung ist einfach und größtenteils intuitiv. Leider braucht es in der Regel einige Momente, bis die Smartvest aktiviert ist. Manche Funktionen muss man erstmal suchen und ist dann teilweise überrascht, was noch alles geht.

Am Ende ein rundum gutes und durchdachtes System, dass viele Möglichkeiten offen legt, um das eigene Heim zu schützen und zu automatisieren.