Rezension: Mein Babyalbum

Bevor man sein erstes Kind bekommt, unterschätzt man gern mal, wie viel Zeit der Nachwuchs in Anspruch nimmt und wie viele Sachen gerade in den ersten zwölf Monaten passieren. Das Kind lernt ständig dazu, wächst und entwickelt sich immer weiter. Das geht alles so rasend schnell, dass man schnell in Gefahr läuft, dass man zu schnell vergisst, was wann alles passiert ist. Da hilft es durchaus, sich regelmäßig Notizen zu machen. Manchen gelingt das besser, anderen gar nicht oder nur schwer.

Doch selbst wenn du zu jenen gehörst, die fleißig alles notieren. Aber wo landen diese ganzen Informationen am Ende? In einem herkömmlichen Notizbuch, das man eigentlich nicht hervorkramen und vorzeigen mag? Erst recht mit der eigenen krakeligen Schrift? Oder aber digital, wo man höchstens selber nochmal nachschaut, wenn man sich erinnern will. So richtig ideal ist beides nicht. Abhilfe schaffen hier Babyalben, wie dieses von Kosel.

Das ist zum einen so liebevoll gestaltet, dass man es gerne vorzeigt. Zudem hat so ein Buch den Vorteil, dass man sich beim Schreiben mehr Mühe gibt und die Worte nicht nur einfach runterschreibt. Zu guter Letzt hilft es auch all jenen, die nicht wissen, was sie notieren sollen. Denn hier müssen die Eltern Fragen beantworten. Wann ist der Nachwuchs das erste mal gekrabbelt? Wie hat sich die Mama gefühlt? Wann hat Papa das erste Mal vom Nachwuchs erfahren?

Man begleitet das erste Lebensjahr dadurch noch bewusster und hat später immer wieder eine tolle Erinnerung an das Aufwachsen des Kindes. Das ist obendrein auch für den Nachwuchs ein tolles Buch, um seine ersten Monate nochmal nachzulesen.

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