Rezension: Indisch Kochen von Anjali Pathak

Indien. Ein Land voller Fantasien. Mittlerweile waren schon einige aus unserem Familien- und Freundeskreis in dem asiatischen Land. Und bisher kamen alle nicht nur mit einmaligen Eindrücken wieder, sondern sie waren allesamt fasziniert. Von dem Land, den Leuten, aber auch den Speisen. Denn auch auf den Tellern spiegelt sich das wieder, was Indien so einmalig macht. Leuchtende Farben, interessante Kontraste und vor allem vielfältige Gewürze und Gerüche. Denn Indien ist mehr als nur Curry.

Das beweist auch Anjali Pathak, die insgesamt 120 indische Rezepte zusammen getragen hat. Neben zahlreichen typisch vegetarischen Gerichten, findet sich dort auch etwas für den Fisch- oder Fleischliebhaber. Dessert und ganz viel Obst darf da natürlich auch nicht fehlen. Selbst ungeübte Köche müssen nicht mit allzu viel Respekt an die indische Küche gehen. Denn neben durchaus anspruchsvollen Rezepten, finden sich auch super viele Menüs, die einfach zubereitet werden können. Besonders, da die Beschreibungen knapp, aber doch ausreichend detailliert gehalten sind. Zudem finden sich immer wieder Tipps zu den jeweiligen Rezepten.

Was ich besonders schön finde, dass neben den Rezepten auch immer noch ein paar Sätze zu dem Gericht oder einzelnen Zutaten steht. Dadurch erfährt man noch mehr vom indischen Leben und seiner Küche. Dabei wird man auch immer wieder überrascht. Oder hättest du gewusst, dass Radieschensalat mit Erdnuss und Minze ein indisches Rezept sein kann? Hier spiegelt sich aber auch die teilweise moderne Interpretation von klassischen Rezepten wieder.

Das Buch ist passend gestaltet. Immer wieder finden sich indische Zeichnungen und Elemente wieder. Wir haben echt Spaß, es immer wieder durchzublättern, uns inspirieren zu lassen und Rezepte nachzukochen.

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