Rezension: Feierlaune

Ich verfolge den Blog decor8 von Holly Becker schon etliche Jahre. Er war tatsächlich sogar einer der ersten, den ich in meinem RSS-Reader abonniert hatte. Damals hat sie noch in Boston gewohnt, mittlerweile lebt sie mit Mann und Sohn in Hannover.

Zusammen mit Leslie Shewring hat sie nun ihr nächstes Buch veröffentlicht. Und ich bin verliebt! Wie man es von Holly erwartet ist das Buch mit sehr viel Liebe und wundervollen Fotos gestaltet. 

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Je Kapitel wird ein bestimmtes Fest vorgestellt: ein bunter Kindergeburtstag, eine Familienfeier, Cocktailparty oder ein elegantes Abendessen. Dabei werden Vorschläge für Deko-Ideen, diy-Projekte und passendes Essen und Getränke gemacht. Nicht alles trifft immer mein Geschmack, aber die Ideen und Vorschläge sind eine tolle Inspiration für die eigene Umsetzung.

Durch das ganze Buch zieht sich eine Botschaft wie ein roter Faden: Macht euch keinen Stress und geniesst eure Gäste und die Feier!

Wer also Inspiration und Ideen für seine nächste Party sucht und etwas ausgefallenere Dekoration als nur Luftballons und Konfetti möchte, ist bei diesem Buch sicherlich gut aufgehoben!

Rezension: Muttergefühle. Gesamtausgabe.

Erstmal vorneweg: Trotz Schlafmangel, quengelnden Baby und permanenter Erschöpfung habe ich ‘Muttergefühle. Gesamtausgabe.’ von Rike Drust innerhalb weniger Tage verschlungen! Und es seitdem auch schon an einige Freundinnen weiterempfohlen…

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Rike Drust erzählt in diesem Buch wie sie die Geburt und das Leben mit ihrem Sohn empfindet und das auf eine herrlich ehrliche, offene und witzige Art und Weise.

Sie wendet sich bewusst gegen die Grabenkämpfe, die es unter Müttern leider immer wieder gibt und vertritt die Einstellung, dass jede Mutter (und Vater) den für sich und das Kind passenden Weg finden muss. Man muss beim Lesen gar nicht immer mit der Autorin einer Meinung sein, um trotzdem die überwiegende Zeit heftig Kopfnicken vor diesem Buch zu sitzen.

Alles in allem nimmt das Buch Müttern das schlechte Gewissen: Nein, du bist nicht die Einzige, die nicht rund um die Uhr superglücklich bist, die auch mal weint, die plötzlich Wut und Aggressionen fühlt, die sie vorher so nicht kannte.

Letztendlich kann ich das Buch wirklich allen (werdenden) Müttern empfehlen. Gerade Frauen voller positiv stimmender Schwangerschaftshormonen können so auf humorvolle Art und Weise an die ‘Realität’ mit Baby herangeführt werden – ohne sie zu verschrecken. Insgesamt sehr lesenswert, auch für Väter!

Rezension: Mein Babyalbum

Bevor man sein erstes Kind bekommt, unterschätzt man gern mal, wie viel Zeit der Nachwuchs in Anspruch nimmt und wie viele Sachen gerade in den ersten zwölf Monaten passieren. Das Kind lernt ständig dazu, wächst und entwickelt sich immer weiter. Das geht alles so rasend schnell, dass man schnell in Gefahr läuft, dass man zu schnell vergisst, was wann alles passiert ist. Da hilft es durchaus, sich regelmäßig Notizen zu machen. Manchen gelingt das besser, anderen gar nicht oder nur schwer.

Doch selbst wenn du zu jenen gehörst, die fleißig alles notieren. Aber wo landen diese ganzen Informationen am Ende? In einem herkömmlichen Notizbuch, das man eigentlich nicht hervorkramen und vorzeigen mag? Erst recht mit der eigenen krakeligen Schrift? Oder aber digital, wo man höchstens selber nochmal nachschaut, wenn man sich erinnern will. So richtig ideal ist beides nicht. Abhilfe schaffen hier Babyalben, wie dieses von Kosel.

Das ist zum einen so liebevoll gestaltet, dass man es gerne vorzeigt. Zudem hat so ein Buch den Vorteil, dass man sich beim Schreiben mehr Mühe gibt und die Worte nicht nur einfach runterschreibt. Zu guter Letzt hilft es auch all jenen, die nicht wissen, was sie notieren sollen. Denn hier müssen die Eltern Fragen beantworten. Wann ist der Nachwuchs das erste mal gekrabbelt? Wie hat sich die Mama gefühlt? Wann hat Papa das erste Mal vom Nachwuchs erfahren?

Man begleitet das erste Lebensjahr dadurch noch bewusster und hat später immer wieder eine tolle Erinnerung an das Aufwachsen des Kindes. Das ist obendrein auch für den Nachwuchs ein tolles Buch, um seine ersten Monate nochmal nachzulesen.

Rezension: Die besten Smoothie Bowls

Smootie Bowls sind absolut im Trend. In immer mehr Foodblogs liest man von diesem Power-Frühstück. Wer auf Instagram ein wenig stöbert, findet dort zahlreiche Variationen des Smoothies aus der Schüssel. Diesen Trend gehen wir selber gern mit. Denn diese Bowls sorgen für Abwechslung auf dem Frühstückstisch und eignen sich auch wunderbar als Start in den Büroalltag oder als kleiner Snack zwischendurch. Dabei lassen sich die Smoothie Bowls auch gut vorbereiten.

Gabriele Redden hat sich deshalb diesem Thema angenommen und ein inspirierendes Buch zusammen gestellt mit zahlreichen Rezepten. Mit Schmelzflocken oder Chiasamen wird die Basis gemixt. Dazu kommen dann Obst und Nüssen. Alles nach eigenem Geschmack. Das alles noch hübsch anrichten und man hat ein leckeres und zeitgleich nahrhaftes Frühstück.

Dabei geht das aber noch weiter. Denn Smoothie Bowls lassen sich auch mit Gemüse und Salat zubereiten. Wer also schon zum Frühstück nicht auf die Energie von Blattspinat & Co. verzichten mag, der ist hier genau richtig. Redden erklärt zudem was man für einen perfekten Smoothie Bowl beachten muss und gibt zahlreiche Tipps. Auch, wie man verschiedene Toppings einfach selber zubereitet.

Die Fotos machen Appetit auf mehr und ich kann versprechen, wer einmal einen Smoothie Bowl probiert hat, möchte ihn immer wieder auf dem Frühstückstisch sehen.

Jeder, der es satt ist, morgen nur Toast oder Müsli zu essen, sollte sich mal näher mit Smoothie Bowls beschäftigen. Dieses Buch bietet dafür gute Hintergründe und reichlich Inspirationen.

Rezension: Indisch Kochen von Anjali Pathak

Indien. Ein Land voller Fantasien. Mittlerweile waren schon einige aus unserem Familien- und Freundeskreis in dem asiatischen Land. Und bisher kamen alle nicht nur mit einmaligen Eindrücken wieder, sondern sie waren allesamt fasziniert. Von dem Land, den Leuten, aber auch den Speisen. Denn auch auf den Tellern spiegelt sich das wieder, was Indien so einmalig macht. Leuchtende Farben, interessante Kontraste und vor allem vielfältige Gewürze und Gerüche. Denn Indien ist mehr als nur Curry.

Das beweist auch Anjali Pathak, die insgesamt 120 indische Rezepte zusammen getragen hat. Neben zahlreichen typisch vegetarischen Gerichten, findet sich dort auch etwas für den Fisch- oder Fleischliebhaber. Dessert und ganz viel Obst darf da natürlich auch nicht fehlen. Selbst ungeübte Köche müssen nicht mit allzu viel Respekt an die indische Küche gehen. Denn neben durchaus anspruchsvollen Rezepten, finden sich auch super viele Menüs, die einfach zubereitet werden können. Besonders, da die Beschreibungen knapp, aber doch ausreichend detailliert gehalten sind. Zudem finden sich immer wieder Tipps zu den jeweiligen Rezepten.

Was ich besonders schön finde, dass neben den Rezepten auch immer noch ein paar Sätze zu dem Gericht oder einzelnen Zutaten steht. Dadurch erfährt man noch mehr vom indischen Leben und seiner Küche. Dabei wird man auch immer wieder überrascht. Oder hättest du gewusst, dass Radieschensalat mit Erdnuss und Minze ein indisches Rezept sein kann? Hier spiegelt sich aber auch die teilweise moderne Interpretation von klassischen Rezepten wieder.

Das Buch ist passend gestaltet. Immer wieder finden sich indische Zeichnungen und Elemente wieder. Wir haben echt Spaß, es immer wieder durchzublättern, uns inspirieren zu lassen und Rezepte nachzukochen.