TomTom Spark im Alltag

Ich habe die TomTom nun einige Tage im Alltag getragen und es ist Zeit für ein erstes Fazit.

Die Uhr sitzt gut am Handgelenk und wackelt nicht. Ich mag eigentlich nicht diese Plastikarmbänder, aber warum auch immer – dieses schnürt nicht. Trotzdem habe ich manchmal abends Druckstellen an der Innenseite der Hand. Ich könnte die Uhr sicherlich nicht ganz so fest umbinden, aber dann würde sie wackeln und das mag ich gar nicht. Da es nicht weh tut, ist es auch kein Problem.

An die Menüführung hat man sich schnell gewöhnt. Einfach beim Startbildschirm nach oben, unten, links oder rechts klicken und man kommt schnell durch das Menü. Beim ersten Gebrauch der Tasten war ich etwas vorsichtig oder unbeholfen. Da wollte es nicht richtig funktionieren. Doch nach einmaligem Gebrauch geht das reibungslos.

Ich mag übrigens die Zeitanzeige im Startbildschirm. Schlicht, aber irgendwie doch elegant. Deshalb trage ich die Uhr mittlerweile ganz gern im Alltag. Sie hat was modernes und sieht nicht wie die klassische Sportuhr aus. Top!

Trotzdem verbirgt sich im Untergrund alles, was eine Sportuhr benötigt. Im Alltag vor allem der Schrittzähler. Ich fahre jeden Morgen erst mit dem Fahrrad und dann mit Bus und Bahn ins Büro. Als ich ankam, war ich erschrocken, als da schon 2.500 Schritte angezeigt wurden. Ich hatte direkt die Vermutung, dass die Uhr auch die Fahrrad-, Bahn- und Bus-Bewegungen mitgetrackt hatten.

Das musste getestet werden. Auf dem Rückweg warf ich vor dem losgehen einen Blick auf die Uhr und überprüfte zwischendrin die Anzahl der Schritte. Aber sowohl bei Bus und Bahn gab es keine Veränderung. Hätte mich auch gewundert, wenn die Uhr gedacht hätte, dass ich mit 60 km/h und mehr zu Fuß unterwegs sein kann.

Aber sind die Schritte wirklich die, die ich gehe?

Schließlich gibt es keine Sensoren an meinen Schuhen oder der Hüfte, die die Bewegungen mittracken können. Grundsätzlich geht es nur um die Entfernung, die man laut GPS zurück gelegt hat. Das kann nicht sauber funktionieren. Aber die Zahlen liegen nicht weit von der Realität entfernt. Ich habe mal mitgezählt und die Uhr zählt ungefähr 5% mehr, als ich eigentlich gehe. Eventuell habe ich zu kleine Schritte für den Durchschnittsmenschen. Deshalb wäre es schön, wenn man seine tatsächliche Durchschnittsschrittlänge im Profil hinterlegen könnte. Oder gibt es das sogar und ich habe es übersehen?

Grundsätzlich funktioniert der Schrittzähler im Alltag gut. Ich hatte jedoch einmal den Fall, dass die Schritte nicht gezählt wurden. Ich war wohl um die 5.000 Schritte gegangen und die Uhr zeigte mir nur knapp 1.500 an. Da schien das GPS-Signal zwischenzeitlich verloren gegangen zu sein.

Als kleine Kontrolle im Alltag ist die Uhr ideal und wie gesagt zudem ganz hübsch.

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